Mein Jahresrückblick 2021

Ein spannendes Jahr geht nun seinem Ende entgegen – sehr vielseitig und mit einigen neuen Möglichkeiten. In diesem persönlichen Jahresrückblick 2021 zeige ich Euch kurz, was war. Im Ausblick geht es ebenfalls kurz und knackig um das, was mich für’s Neue Jahr bewegt und antreibt.

Wer Fragen hat, darf sich gerne melden: reiki.leira@gmail.com – ich freue mich!

Januar, Februar und März – das I. Quartal

Der Blick aus meinem Fenster - der Bergerhof im Schnee!
Bergerhof im Schnee – der Blick aus meinem Fenster

Der Januar hält nicht nur Schnee für mich bereit, denn dank der anhaltenden Corona-Pandemie arbeite ich weiter im Homeoffice, besuche montags, dienstags, donnerstags und sonntags am Vormittag Leira und pflege sie. Leira hat zum Jahreswechsel einen Reheschub erlitten (Hufrehe = schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut) und musste entsprechend versorgt werden. Gottseidank durfte sie schnell wieder in die Herde und konnte durch die Schmerzmittel recht gut laufen. Doch an Reiten war vorläufig nicht zu denken …

Leira und Flip, einer unserer Stallkater, an einem sonnigen, aber frostigen Wintertag auf dem Brunnenhof
Leira und Flip

Man sieht Leira noch an, dass sie Schmerzen hat – entsprechender Beschlag war nicht möglich, also trug sie Hufschuhe, die gut gepolstert waren.

Flip, einer unserer Stallkater, räkelt sich in der Sonne und hofft, dass im Putzkasten nicht nur Leiras Utensilien für die Fellpflege sind – so ein Leckerchen zwischendurch ist doch wirklich nicht zu viel verlangt, oder?!

Die Willkommensseite des Onboarding-Kurses von LR Health & Beauty
Willkommen bei LR Health & Beauty

LR Health & Beauty – der Name ist Programm! Ich genieße die Aloe-Vera-Produkte, starte in ein neues Abenteuer und bin erstmal etwas erschlagen von all den Informationen und Möglichkeiten. Langsam, aber sicher werde ich mich durchprobieren und informieren. Mein Plan ist, im Laufe des Jahres nöglichst viele Produkte selbst auszuprobieren und in 2022 durchzustarten als LR-Vertriebspartnerin. Die ersten Tests verlaufen mehr als vielversprechend 😉 Nähere Infos gibt’s hier: https://lrworld.com/MoBu

Einen großen Einschnitt bedeutet für mich die Insolvenz des Deutschen Spendenhilfsdienstes. Diese kleinen Gesellschaft hatte sich auf die telefonische Spenderbetreuung für Hilfsorganisationen spezialisiert und zählte in ihren besten Zeiten NGOs wie Unicef, Welthungerhilfe, Greenpeace, Deutscher Tierschutzbund u. ä. zu ihren Kunden. Ich arbeitete dort seit 2006 auf 450€-Basis. Das Ende März die Lichter beim DSH für immer ausgingen, traf mich sehr. Nicht nur fehlte mir das Geld, auch die Arbeit hatte mir sehr viel Spaß gemacht. Es gab so viele interessante Gespräche …

Doch da gibt es ja noch das Texten und das Katzenhüten – im Juli darf ich mich wieder knappe zwei Wochen um meine Pflegekater Casimir und Simba kümmern, wenn deren Familie in Urlaub fährt.

Das Schreiben kommt leider in dieser Zeit zu kurz – ich schreibe nicht nur Auftragstexte, sondern veröffentliche auch Eigenes – Näheres dazu gibt es auf meiner Autorenseite bei Amazon zu entdecken.

April, Mai und Juni – das II. Quartal

Glück, Freude, Leben - Leitworte für mich
Der Frühling kommt mit Ostern, Sonne und viel neuem Leben

Immerhin konnte ich in diesem Jahr an einem Ostergottesdienst online teilnehmen. Im letzten Jahr befanden wir uns an Ostern gerade im ganz harten Lockdown, und ich bin sehr dankbar, dass es in diesem Jahr nur die moderatere Version war und ist. So ist es auch im Kölner Hauptbahnhof wieder voller und nicht mehr so gespenstisch. Als ich im vergangenen Jahr um diese Zeit zu Leira fuhr, machte mir der leere, einsame Bahnhof fast Angst. Ich kannte ihn bis dahin nur pulsierend, voller Menschen in Eile, mit und ohne Gepäck, und auf einmal waren kaum mal drei Personen auf dem Bahnsteig. Ich war sehr froh, dass diese Zeit schnell vorbei war.

Inzwischen gibt es Impfstoffe, die zwar noch wenig erprobt, aber offiziell anerkannt sind und empfohlen werden. Da ich mit meinen inzwischen 61 Jahren zur altersbedingten Risikogruppe zähle, freute ich mich, als für meine Altersgruppe Impftermine angeboten wurden. Am 28. April ist es dann so weit. Ich erhalte meine erste Impfung gegen das Corona-Virus mit AstraZeneca. Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen, ich bin einen Tag ziemlich müde, mehr nicht. Den Termin für die zweite Impfung habe ich auch schon: sie wird am 21. Juli stattfinden. Das Impfzentrum im Kristallsaal der KölnMesse ist sehr gut organisiert und mit sehr freundlichem Personal versorgt.

Arbeitsmäßig gibt es nichts Neues: Homeoffice ist angesagt. Meine Katzen freut’s 😉

Susi & Trixi, meine beiden schildpattfarbenen Katzendamen
Susi (rechts) & Trixi

Am 22. Mai 2012 erblickten diese beiden Katzenschönheiten das Licht dieser Welt. Seit 23. September 2012 leben sie bei mir. Sie stammen aus dem Tierschutz, genauer von einer Pflegestelle aus Heusenstamm, die meine Schulkollegin Eva Simon-Müller unterhält. Als sie vom Tod meiner beiden Katzen erfuhr, die ich vorher hatte, bot sie mir zwei aus dem anstehenden Wurf ihrer Katze an. So kamen Susi und Trixi zu mir. vom Wesen her sind sie ihren Vorgängerinnen Gini und Nelli so ähnlich, dass ich dadurch sehr ins Nachdenken über Reinkarnation gekommen bin. Spirituelle Themen sind mir als gläubigem Menschen nicht fremd, allerdings halte ich nichts von starren Dogmen und Verboten. Das Leben ist viel zu bunt und vielschichtig! Außerdem halte ich es mit dem kölschen Motto „Levve und levve looße“ (Für Nicht-Kölner: Leben und leben lassen).

Eine gewisse Neugier habe ich mir von Kindheit an erhalten, und so war es nur folgerichtig, einem Schild Beachtung zu schenken, dass mich im Jahr 2010 in Remagen zu einer Naturfriseurin führte, die auch Reiki-Lehrerin ist: Gabriele Braun-Wißkirchen vom Waldschlösschen. Bei ihr lernte ich Reiki kennen, sie bildete mich bis zur Reiki-Meisterin aus. Doch gleichzeitig war sie sehr offen und blieb ihren christlichen Wurzeln treu. Das schätze ich sehr, denn der christliche Glaube ist mir sehr wichtig. Dabei orientiere ich mich sehr stark an der Lehre Jesu, wie sie uns das Neue Testament der Bibel und weitere Evangelien überliefert.

Leira geht es langsam besser, inzwischen läuft sie mit einem Spezialbeschlag vorne, der sie optimal unterstützt. So können wir vorsichtig mit leichter Bodenarbeit beginnen und ganz allmählich die Kondition steigern. Ich unterstütze von Anfang an mit Energiearbeit – angelehnt an Reiki und inspiriert von den Gebetsfeldern, wie sie James Redfield in seinen Celestine-Romanen beschreibt, sowie dem Heilstrom nach Bruno Gröning.

So ganz allmählich entwickelt sich eine neue Routine mit Homeoffice, den Fahrten zu Leira und ganz viel Lesen und Handarbeiten (mein weiteres Hobby neben den Tieren). Einen Ersatz für den Spendenhilfsdienst finde ich in meiner Arbeit als Auftragstexterin für Textbroker und im Mystery Shopping. Ich arbeite beides – ebenso wie das Katzenhüten – auf freiberuflicher Basis, so dass ich selbst entscheiden kann, wann und wieviel ich arbeite. So ergänzt es sich gut mit meinem Hauptberuf. Letzteren hänge ich in einem Jahr an den Nagel – dann beginnt mein Vorruhestand 😉 Ich freue mich darauf, auch wenn es nach dann mehr als 40 Jahren Sparkasse durchaus auch das weinende Auge geben wird …

Juli, August und September – das III. Quartal

Kölner Dom
Kölner Dom von der Severinsbrücke aus gesehen

Am 21. Juli ist es so weit: Auffrischungsimpfung gegen das Corona-Virus, wieder mit AstraZeneca und mit den gleichen geringen Nebenwirkungen wie bei der ersten Impfung. Die App ist entsprechend bestückt mit dem Zertifikat, so dass ich endich mal wieder irgendwo spontan einen Kaffee trinken oder essen gehen kann. Auf der Rückfahrt vom Impfzentrum konnte ich bei schönem Wetter gleich mal meine Lieblings-Kathedrale fotografieren. Leider gibt es Spiegelungen im Fenster der Stadtbahn …

Casimir und Simba - ees ist wieder Katzenhüten angesagt
Casimir (links) und Simba warten auf’s Abendessen 😉

Doch ich kam schnell wieder zu meinen Pflegekatern zurück. die Familie von Casimir und Simba ist in Urlaub, und so verbringe ich die Tage in Pulheim und kümmere mich um die beiden. Wir kennen uns schon einige Jahre, und es ist immer wieder schön, mich um die beiden Herren kümmern zu dürfen. Dank WLAN kann ich auch von hier aus arbeiten – die beiden freuen sich über Gesellschaft und ich schaffe trotzdem meine Arbeit. Ein weiterer positiver Effekt: ich muss nicht so oft hin- und herfahren. Das schont die Umwelt!

In diesem Quartal gibt es ein ganz besonderes Highlight: mein 40jähriges Dienstjubiläum am 1. September. Leider fallen irgendwelche Feierlichkeiten den Pandemie-Beschränkungen zum Opfer. Ob das Essen, dass der Vorstand für die Jubilare ausgibt im Kölner Gürzenich, diesmal stattfinden kann, ist mehr als fraglich. Im Vorjahr fiel es dem Dezember-Lockdown zum Opfer … Trotz allem war es ein besonderes Ereignis für mich. 40 Jahre sind heutzutage eine sehr lange Zeit, viele wechseln mehrmals den Arbeitgeber, oft nicht freiwillig. Ich bin sehr dankbar für diese lange Zeit, denn sie gibt meinem Leben Stabilität und so etwas wie ein Rückgrat. Dank variabler Arbeitszeit und meinem 80%-Vertrag war es für mich ein sehr flexibles Rückgrat 😉 Von den 40 Jahren verbrachte ich die letzten 20 Jahre im Team der Bilanzanalyse, so dass ich in den letzten beiden Jahren sehr viel Arbeit hatte. Doch durch das Homeoffice, das uns direkt nach Beginn der Pandemie erlaubt wurde, war auch das zu bewältigen. Und meine Miezen freut es, denn jetzt gibt’s tagsüber immer mal ein Leckerchen oder eine Schmuse-Einheit.

Oktober, November und Dezember – das IV. Quartal

adventlicher Schmuck am Brunnenhof
Einfahrt zum Brunnenhof im adventlichen Schmuck

Während Corona die Welt in Atem hält und speziell in Deutschland die Diskussionen um die Impfungen nicht abreißen, beginne ich eine weitere spirituelle Ausbildung, diesmal bei Monika Suttner, der Engel-Schamanin aus Wachtberg-Ließem. Auf ihrer Homepage https://www.engelschamanin.de erzählt sie über ihre Arbeit, die mich schon lange fasziniert, denn sie verbindet Himmel und Erde im wahrsten Sinne des Wortes. Ich lerne nun den schamanischen Weg des Medizinrads kennen und gehen. Für mich ist es ein weiteres Puzzle-Teil, denn die Verbindung zur Natur und den Tieren leigt mir von Kindesbeinen an am Herzen. Tiere sind mir schon lange wunderbare Gefährten, und besonders Bäume haben es mir in letzter Zeit sehr angetan. Da war der Schritt zu einer schamanischen Ausbildung für mich nur folgerichtig, und ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt …

Genauso folgerichtig ist der Termin für meine Booster-Impfung am 21.12. im Gesundheitsamt am Neumarkt. Inzwischen wird die Auffrischungsimpfung 5-6 Monate nach der Zweitimpfung empfohlen, und ich bin froh, noch vor Weihnachten einen Termin bekommen zu haben. Die mobilen Impfangebote sind zwar klasse, aber je nachdem sind die Schlangen sehr lang. Bei dem unberechenbaren und recht kalten Wetter habe ich keine Lust auf langes Anstehen im Freien …

Da ich immer noch das Gefühl hatte, dass in meinem Leben etwas fehlt, bin ich der Plattform F R E I von Alexander Vitocco beigetreten. Persönlichkeitsentwicklung auf spiritueller Basis zu einem moderaten Preis. Weitere Infos gerne hier: https://alexandervitocco.de/frei

Blockaden, alte Muster – für mich ein ständiger Begleiter, denn sie hindern mich und werfen mich immer wieder in altes Fahrwasser. Ein wunderbares Instrument, diese (auf) zu lösen, lernte ich am vergangenen 2. Adventssonntag in Essen kennen. Ich darf mich nun „Access Consciousness Bars Practitioner“ nennen und kann Austauschtreffen anbieten und Sitzungen. Auch hier nähere Infos zunächst per PN. Die Seite hier und meine Angabeote werde ich über die Feiertage aktualisieren.

Weihnachtsbaum in der Rotunde der Sparkasse KölnBonn - Hauptstelle am Rudolfplatz
Weihnachtsbaum in der Rotunde der Sparkasse KölnBonn am Rudolfplatz

Am 2. Dezember tat ich einen Schritt, den ich früher nie für möglich gehalten hätte: Ich bin aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten! Besonders die Haltung zu Frauen und hier zur Weihe von Frauen zu Priesterinnen kann ich in der heutigen Zeit nicht nachvollziehen, zumal sie sich weder aus der Bibel noch aus den anderen überlieferten Schriften ableiten lässt. Da gefällt mit mir die Haltung der Alt-Katholiken deutlich besser. Hier werden Priester und Bischöfe von den Gläubigen in die Ämter gewählt. Auch Frauen können Bischöfin werden, sie sind völlig gleichberechtigt. Entstanden ist die alt-katholische Kirche Mitte des 19. Jahrhunderts, als die römisch-katholische Kirche das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes beschloss. Das gefiel vielen Katholiken nicht, und so spalteten sie sich ab und gründeten die alt-katholische Kirche. Weitere Informationen findet Ihr hier: https://www.alt-katholisch.de. Ich freue mich auf die neuen Eindrücke und darauf, viele neue Menschen kennenzulernen.

Leira geht es deutlich besser, das Training und der Spezialbeschlag zeigen Wirkung. Sie läuft wieder normal, ist seit vier Monaten ohne Schmerzmittel unterwegs und fast wieder die alte, spritzige Stute. Auch wenn die Spritzigkeit mit 22 Jahren etwas moderater ausfällt … Doch frei mit ihrer Freundin Hremsa auf dem Reitplatz zu laufen und dabei richtige Spurts im Galopp hinzulegen macht beiden sooo viel Spaß ;-))

Ausblick ins Neue Jahr

Was sind nun meine Wünsche, Ziele, Hoffnungen für 2022?

Hier die für mich derzeit wichtigsten im Überblick:

  1. Gesund bleiben und ein möglichst schnelles Ende der Pandemie
  2. Meine Arbeit bei der Sparkasse Kölnbonn zu einem guten Ende bringen
  3. Den Rentenantrag rechtzeitig stellen
  4. Meine Angebote (LR, Access, Energiearbeit, Katzenhüten) modifizieren und Kunden gewinnen
  5. Leira wieder reiten können
  6. Ein Auto – seit zwei Jahren bin ich ohne Auto, und das ist gerade für Leira und meine geplanten freiberuflichen Aktivitäten ungünstig. Ein eigenes Auto muss also her, und ich bin gespannt, welches zu mir findet 😉

Das war mein Jahresrückblick 2021 – ich danke Euch für Euer Interesse und freue mich über Rückmeldungen!

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr – mögen sich Eure Wünsche erfüllen und bleibt vor allem gesund!

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